EPDM oder Bitumen – Warum EPDM die intelligente Wahl für jedes Dach ist
Bitumen wird seit vielen Jahren als Dachabdichtung eingesetzt. Immer mehr Fachleute entscheiden sich jedoch für EPDM – und das aus gutem Grund. EPDM hat eine deutlich längere Lebensdauer, lässt sich sicherer verarbeiten und benötigt weniger Wartung. Nachfolgend erklären wir die wichtigsten Unterschiede und warum sich EPDM langfristig als wirtschaftlichere Lösung erweist.
Lange Lebensdauer
Bitumen ist anfälliger für Alterung. Durch UV-Strahlung und Temperaturschwankungen wird das Material mit der Zeit hart und spröde. Nach etwa 20 Jahren können sich Nähte lösen, Haarrisse entstehen, Moos und Algen bilden, das Material trocknet aus, verliert Granulat und es können Undichtigkeiten auftreten. In vielen Fällen ist dann eine Sanierung oder sogar ein kompletter Austausch erforderlich.
Warum EPDM langfristig wirtschaftlicher ist
EPDM ist pro Quadratmeter in der Anschaffung teilweise etwas teurer als Bitumen. Der Preisunterschied ist jedoch deutlich geringer, als viele vermuten. Das liegt an der hochwertigen Materialzusammensetzung, der UV- und Ozonbeständigkeit sowie der langen Lebensdauer. Betrachtet man die Gesamtkosten über die gesamte Nutzungsdauer des Daches, ist EPDM immer die wirtschaftlichere Wahl.
Ein Bitumendach muss in der Regel nach 20 bis 25 Jahren ersetzt werden, während ein EPDM-Dach dann noch viele Jahre zuverlässig funktioniert. Dadurch fallen langfristig geringere Kosten für Material, Arbeitszeit und Wartung an.
Einfache und sichere Verarbeitung
Ein weiterer wesentlicher Unterschied liegt in der Verarbeitung. Bitumen wird mit einem Brenner verarbeitet. Das kostet Zeit, erfordert Erfahrung und offenes Feuer ist auf vielen Dächern nicht zulässig. Zudem birgt diese Methode Risiken, insbesondere auf Holzuntergründen oder bei Sanierungsprojekten.
Während die Verarbeitung von Bitumen viel handwerkliches Können verlangt, wurde EPDM für eine sichere und reproduzierbare Verarbeitung entwickelt – auch im seriellen oder industriellen Fertigbau. EPDM wird kalt verklebt oder ist in selbstklebenden Varianten erhältlich. Das bedeutet:
kein Risiko von Brandschäden (und dadurch geringere Versicherungskosten)
weniger Werkzeuge erforderlich
schnellere Verarbeitung
Da EPDM in großen, nahtlosen Bahnen geliefert wird, entstehen deutlich weniger Überlappungen und potenzielle Schwachstellen. Dadurch eignet sich das Material auch hervorragend für Dachgauben, Lichtkuppeln, Attiken und Dachdurchführungen.
In der Praxis werden EPDM-Dächer im Vergleich zu Bitumen häufig 30 bis 40 % schneller verlegt, da das Verschweißen mit offener Flamme, mehrere Materiallagen und lange Abkühlzeiten entfallen.
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Eine nachhaltige und zukunftssichere Lösung
Bitumen basiert auf Erdöl, härtet im Laufe der Zeit aus und muss schließlich entsorgt werden. EPDM ist vollständig recycelbar, bleibt dauerhaft flexibel und trägt zu energieeffizienten sowie luftdichten Gebäuden bei.
Unser hochwertiges EPDM ist Cradle to Cradle Certified® und unterstützt die Erfüllung der Anforderungen an energieeffiziente Gebäude.
Für Unternehmen, die nachhaltiger bauen oder Projekte nach modernen Bauvorschriften umsetzen möchten, ist EPDM daher die logische Wahl.
Wasser- und luftdichtes Bauen
In Kombination mit den Pandser Folien, Klebebändern und Zubehörteilen bildet EPDM ein vollständiges System für die gesamte Gebäudehülle.
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